Walter Haller

Walter HallerSelbstportrait. Maler, Typograf, Illustrator in Reinach Aargau; Ausbildung in der Grafischen Fachschule Aarau: Typografie, formales Gestalten, Farbelehre, Buchgestaltungen, Plakate, Logo-Design; Ausstellungsgestaltung; Grafische Arbeiten im Print- und im Web-Bereich; Freie Malerei seit 1988 als «logische Folge» des Lehrberufes; hauptsächlich Landschaftsmalerei vor dem Motiv (auch bei «Wind und Wetter»); Lichtverhältnisse sehen und erleben, die Situation vor Ort für den Bildbetrachter «spürbar» machen, sind immer wieder Antrieb und Herausforderung mit Malwerkzeug vor die Leinwand zu treten.

Schenkenbergertal
Der Bezug zum Schenkenbergertal besteht seit meiner Tätigkeit als junger Typograf in einer Druckerei in Schinznach Dorf. Die Zeit in den frühen 70er-Jahren gehörten zu meinen beruflichen Lehr- und Wanderjahren. Geblieben sind viele Erinnerungen an einen unbeschwerten Lebensabschnitt in einem Umfeld von Innovation und Aufbruchstimmung. Einige persönliche Kontakte sind bis heute geblieben. In Erinnerung sind aber auch die landschaftlichen und klimatischen Eindrücke: Oft verbrachte ich in den Sommermonaten die Mittagspause in den Rebhängen oberhalb Schinznach. Immer wieder wandert der Blick über die rhythmische Struktur der Landschaft. Hier im Tal stellen wir auch heute noch den Einklang von Siedlung und Landschaft fest. Die grossen Bausünden sind, im Gegensatz zu anderen aargauischen Tälern, hier nicht passiert. Die einzelnen Dorfstrukturen sind weitgehend erhalten geblieben. Bausubstanz mit interessanten «Dachlandschaften» die optisch «stimmen» sind reizvolle Motive.


Winterreise
Die Malreise für die anstehende Ausstellung in Veltheim habe ich thematisch auf die vergangenen Wintermonate beschränkt. Die kurzen und kalten Wintertage zwangen zum entschlossenen und zügigen Arbeiten vor dem Motiv. Mit weniger kalten Händen haben sich die gewonnenen Eindrücke später in der warmen Werkstatt zuhause verdichtet. Die über Wochen geschlossene Schneedecke im Tal bleibt wohl eine Seltenheit, so sind die entstandenen Bilder nicht unbedingt typisch für die Gegend am Fusse der Ruine Schenkenberg.

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